"Barbarossas" Airedale Terrier 

                            der Familienhund

Rückmeldungen vom K - Wurf

 2019

 

(Die ältesten Einträge stehen unten auf der Seite)






 

Jussi 

Februar 2019

Liebe Heidemarie

Nun bin ich dann bald zwei Jahre bei den Schweizern daheim. Zeit, ein Fazit zu ziehen.

Als die Drei mich bei Dir holten, da war mir ja nicht so wohl. Plötzlich warst Du weg und all die vertrauten Düfte und Geräusche auch. Und dann musste ich auch noch geschlagene drei Stunden auf der Schoss meiner Chefin sitzen, bis wir endlich an meinem neuen Daheim waren.

Aber ich muss sagen: Die haben sich richtig Mühe gegeben. Es war schon alles da, nix fehlte. Gerochen hat es noch ganz leicht nach meinem Vorgänger. Die ersten beiden Nächte hatte ich trotzdem fest Heimweh nach Dir, nach Mama und meinen Geschwistern. Die Chefin hat mich dann jeweils fest in den Arm genommen und mir ins Ohr gesäuselt. Das tat gut.

Ein wenig eigen sind diese Schweizer ja schon. Diese Mundart! Ich verstand ja erst nur mal Bahnhof. Aber im Laufe der Zeit ging es dann und heute versteh ich alles. Sogar, wenn sie schnell schwatzen. Und das taten sie in der ersten Zeit oft. Erst hatte ich Durchfall und dann einen Pickel an der Lefzge. Ich wurde dann meiner neuen Tierärztin vorgestellt. Die hab ich gleich in die Hand gebissen. Gehts noch? Mir in die OHREN schauen wollen ohne Vorankündigung. Geht gar nicht. Mittlerweile sind wir schon fast Freunde. Sind aber auch nette Damen dort.

 


Ach ja: In die Hundeschule schleppten die mich auch. Aber auch dort: Durchwegs nette Leute und sogar andere Airedales. Aber den einen, den Diablo, den mag ich gar nicht. Der kopiert mich von A bis Z. Den belle ich immer laut an. Was bildet sich der eigentlich ein? Aber Guido, den zweiten Airedale, den mag ich ganz gut.

Mittlerweile bin ich ja dem Welpengrüppchen entwachsen und mache beim Erziehungsgrundkurs mit. Chefin stellt sich da manchmal etwas an und ich muss sie mit bellen zur Räson bringen. Die Damen vom Erziehungskurs sind zugleich meine Gastgeberinnen an zwei Tagen pro Woche. Ja, liebe Heide, meine Chefs ermöglichen mir sogar den Aufenthalt im Hundehotel. Ich liebe es! Da hat’s immer einen Hund, der zu Spässchen aufgelegt ist. Und die beiden Damen sind meine Augensterne. Ich liebe sie sehr.

An den Wochenenden erkunden wir jeweils die nähere Umgebung, im Sommer sind wir oft im Wald unterwegs und im Winter im Berner Oberland. Dort sind die Touristen aus Asien total ausser Rand und Band, wenn sie mich sehen und fotografieren mich von hinten und vorne.

Meine Chefs sind begeisterte Läufer und nehmen mich hin und wieder auf einen Waldlauf mit. Im Herbst gehen wir oft auf lange Wanderungen. Ja und winters essen die Käse in geschmolzener Form. Ich finds ja gewöhnungsbedürftig. Aber die ganze Familie liebt’s.

Ach ja, zur Familie gehört ja noch das Mädchen. Ich liebe sie heiss und wecke sie jeden Morgen gemeinsam mit meiner Chefin. Und wenn das Mädel nicht hinguckt, dann klau ich ihr gerne ihre Strümpfe und lege sie in mein Bett. Herrlich, wie das duftet!

Ja, Heide, mir fehlt es an gar nichts. Nun gut, zu fressen gibts tendenziell immer zu wenig. Aber wie Du weisst, weiss ich mir da zu helfen. Schliesslich bin ich ein Airedale.

Bussi

Jussi






Kara 

9. Februar 2019

 








Ein Spaziergang im Grunewald

 

Konrad    

8.Februar 2019